"The Day We Fight Back"

Web protestiert gegen NSA-Überwachung

Panagiotis Kolokythas arbeitet seit Juni 2000 für pcwelt.de. Seine Leidenschaft gilt IT-News, die er möglichst schnell und gründlich recherchiert an die Leser weitergeben möchte. Er hat den Überblick über die Entwicklungen in den wichtigsten Tech-Bereichen, entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum seiner Artikel: Windows, Soft- und Freeware, Hardware, Smartphones, soziale Netzwerke, Web-Technologien, Smart Home, Gadgets, Drohnen… Er steht regelmäßig für PCWELT.tv vor der Kamera und hat ein eigenes wöchentliches IT-News-Videoformat: Tech-Up Weekly.
Im Rahmen einer weltweiten Aktion protestieren am Dienstag über 5.300 große und kleine Web-Unternehmen und Organisationen gegen die NSA-Überwachung.
Aktion "The Day We Fight Back"
Aktion "The Day We Fight Back"

Unter dem Motto "The day we fight back" beteiligen sich am Dienstag über 5.300 Internet-Dienste und Organisationen an einem Protest gegen die Massenüberwachung des Internets durch Geheimdienste wie dem NSA. An der weltweiten Aktion beteiligen sich Organisationen wie Electronic Frontier Foundation, Greenpeace und Amnesty International. Hinzu kommen auch Web-Unternehmen wie die Mozilla Foundation, Wikia, Tumblr, Reddit und O´Reilly.

In einer Mitteilung weisen die Teilnehmer darauf hin, dass man mit einer gemeinsamen Aktion im Januar 2012 bereits die geplanten US-Gesetzesvorhaben SOPA und PIPA gestoppt habe. Die Aktion nun finde auch in Gedenken an den Internet-Pionier und Hactivisten Aaron Swartz statt, der im Januar 2013 Selbstmord beging. Die Teilnehmer der Aktion platzieren am 11. Februar auf ihren Seiten einen Hinweis auf die Aktion und fordern ihre Besucher dazu auf, sich mit ihren zuständigen Abgeordneten in Verbindung zu setzen und gegen die Massenausspähung des Internets durch Geheimdienste zu protestieren. Außerdem finden weltweit auch Veranstaltungen zu dem Thema statt. (PC-Welt/mb)