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Web.de, T-Online und freenet bei Bekanntheit und Pressearbeit vorne

08.03.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Neben ihren Werbeoffensiven haben sich die Internet-Provider im vergangenen Jahr auch bei der Pressearbeit mächtig ins Zeug gelegt. Das zeigt eine Umfrage unter rund 500 Wirtschafts- und IT-Journalisten, die das Marktforschungsinstitut Smart Research bereits im vierten Jahr im Vorfeld der CeBIT durchgeführt hat. Im Auftrag der PR-Agentur Storymaker wurde dabei nach dem Bekanntheitsgrad und der Qualität der Pressearbeit IT-naher Unternehmen (allesamt keine Storymaker-Kunden) unter den "Technology Fast50" gefragt. Dieses Deloitte-Ranking listet die am schnellsten wachsenden deutschen Technologie-Unternehmen.

Dynamisches Wachstum und Bekanntheit in der Öffentlichkeit sind zwei paar Stiefel. Das zeigt auch die diesjährige Umfrage. Zwar liegt etwa Ranking-Primus freenet.de AG bei der Unternehmensbekanntheit auf Platz drei, bei der Qualität der Pressearbeit immerhin auf Platz vier, bei anderen Firmen klaffen hingegen Welten zwischen der Umsatzentwicklung und der Prominenz von Marke und Unternehmen. So geben beispielsweise mehr als 80 Prozent der befragten Journalisten an, noch nie etwas von der Delticom AG gehört zu haben - in der Deloitte-Liste immerhin das deutsche Technologieunternehmen mit dem drittstärksten Wachstum der vergangenen vier Jahr (mit einem Umsatzschub von stolzen 5187 Prozent). Unter den wenigen Redakteuren, die etwas mit Delticom anfangen können, nehmen mehr als 50 Prozent keinerlei Öffentlichkeitspräsenz wahr.

Am besten schneiden die großen deutschen Internet-Unternehmen Web.de, T-Online International und freenet.de ab. Bereits im vergangenen Jahr auf den obersten Rängen positioniert, steht Web.de bei der Bekanntheit der wachstumsstärksten deutschen IT-Unternehmen unter Journalisten in diesem Jahr auf der Pole Position - mit einer Bekanntheit von annähernd 99 Prozent. Bei der Frage nach der Präsenz der Pressearbeit muss sich Web.de lediglich T-Online International geschlagen geben: Die Telekom-Tochter erreichte mit ihrer PR eine Wahrnehmung von annähernd 80 Prozent. Die hohe Qualität der Pressearbeit überzeugte hingegen bei Web.de. Über 40 Prozent der Journalisten bewerteten diese mit "sehr gut" oder "gut".

Im Vergleich zum vergangenen Jahr fällt 2005 die Pressepräsenz der B2B-Anbieter (Business-to-Business) weiter zurück. Einzig die SAP Systems Integration AG kann sich mit Rang drei bei der Wahrnehmung von Pressearbeit einen Platz auf dem "Treppchen" sichern. Die restlichen B2B-Vertreter liegen in der Bekanntheit von Unternehmen und PR zumeist unterhalb der 50-Prozent-Marke.

Bei der Frage nach den benötigten PR-Angeboten wünschen sich über 90 Prozent der Medienvertreter die Möglichkeit des Downloads sämtlicher Pressematerialien auf den Websites der Unternehme. Auf Platz zwei folgt der Zugriff auf Experten, Rang drei erreichen Hintergrundinformationen zum Marktgeschehen.

Die Ergebnisse der Umfrage können Interessierte bei Storymaker anfordern. (tc)