Montagsgerücht

Vodafone erwägt Rückzug aus den USA

25.03.2013
Vodafone bereitet einem Pressebericht zufolge einen möglichen Verkauf seiner Beteiligung am US-Gemeinschaftsunternehmen Verizon Wireless vor.
Vodafone-Chef Vittorio Colao - plant er den Rückzug aus den USA?
Vodafone-Chef Vittorio Colao - plant er den Rückzug aus den USA?
Foto: Vodafone

Der britische Mobilfunkkonzern habe bereits mehrere Gespräche über eine Veräußerung seines 45-Prozent-Anteils an Verizon Wireless mit dem Mehrheitseigner, der US-Telefongesellschaft Verizon, geführt, berichtete die "Sunday Times" unter Berufung auf Branchen- und Bankenkreise. Die Transaktion könnte den Briten bis zu 135 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 104 Milliarden Euro) in die Kassen spülen und bestenfalls bereits diesen Sommer erfolgen, schreibt das Blatt.

Bereits vor gut zwei Wochen hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg gemeldet, dass Verizon unterschiedliche Szenarien für Verizon Wireless durchspielt. Diese reichten von einer Komplettübernahme bis hin zu einer Fusion mit Vodafone. Verizon hat in der Vergangenheit mehrfach Interesse angemeldet, die volle Kontrolle über Verizon Wireless zu übernehmen. Die Amerikaner halten 55 Prozent am größten Mobilfunker der USA. Es ist der profitabelste Teil des Konzerns. (dpa/tc)