Deutsche IT-Entscheider setzen auf Virtualisierung

Virtualisierung eher Effizienzmotor als Kostensenker

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
Die meisten Unternehmen wollen laut einer Microsoft-Studie ihre Investitionen in den Bereichen Virtualisierung und Sicherheit erhöhen. Im Vordergrund steht dabei die Steigerung der Geschäftseffizienz, Kostenersparnisse spielen nur eine nachrangige Rolle.
"IT bietet innovative Lösungen, um die Krise leichter zu überstehen und sogar Wettbewerbsvorteile zu erzielen. So wird vor allem Virtualisierung zu einem strategischen Bestandteil der Geschäftstätigkeit", sagt Robert Helgerth, Senior Direktor Mittelstand und Partner sowie Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland.
"IT bietet innovative Lösungen, um die Krise leichter zu überstehen und sogar Wettbewerbsvorteile zu erzielen. So wird vor allem Virtualisierung zu einem strategischen Bestandteil der Geschäftstätigkeit", sagt Robert Helgerth, Senior Direktor Mittelstand und Partner sowie Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland.

Im Auftrag von Microsoft hat das Marktforschungsinstitut Harris Interactive 281 IT-Profis und -Entscheider von deutschen Unternehmen aller Größen über ihre Prioritäten für Investitionen in die IT-Infrastruktur befragt. Ganz oben auf der To-do-Liste der Manager stehen dabei Virtualisierung und Sicherheit. Trotz der aktuellen Wirtschaftslage wollen 80 Prozent damit vor allem die Geschäftseffizienz steigern oder einen Wettbewerbsvorteil erreichen. Nur jeder Fünfte möchte primär Kosten reduzieren.

43 Prozent der deutschen IT-Experten werden ihre Investitionen im Bereich Virtualisierung erhöhen und nur 7 Prozent senken. Auch bei den Plänen für das Hosting von Applikationen setzen die IT-Experten auf Virtualisierung. So schätzen 35 Prozent der Befragten diese Technologie bereits heute und 45 Prozent in zwei Jahren als sehr geschäftskritisch ein. Am zweithäufigsten wurde gehostete IT mit 22 beziehungsweise 25 Prozent genannt.

Wichtigstes Ziel: Geschäftseffizienz erhöhen

Mit Hilfe von Virtualisierung können Unternehmen nicht nur Installations- und Betriebskosten sparen sowie den Verwaltungsaufwand deutlich reduzieren, sondern auch Geschäfts- und Arbeitsprozesse effektiver gestalten. So sehen bei den Investitionszielen derzeit 57 Prozent der Befragten ihre wichtigste Aufgabe in der Erhöhung der Geschäftseffizienz, 23 Prozent im Erreichen eines Wettbewerbsvorteils und 20 Prozent in der Kostenreduzierung.

"Unternehmen können ihren Geschäftserfolg auch während der aktuellen Wirtschaftslage nicht einfach durch Kosteneinsparungen sichern", sagt Robert Helgerth, Senior Direktor Mittelstand und Partner sowie Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland. "IT bietet innovative Lösungen, um die Krise leichter zu überstehen und sogar Wettbewerbsvorteile zu erzielen. So wird vor allem Virtualisierung zu einem strategischen Bestandteil der Geschäftstätigkeit."

Etat für Sicherheit steigt

Neben Virtualisierung bleibt das Thema Sicherheit eine zentrale Aufgabe für die IT-Experten. So werden 38 Prozent der Befragten mehr und nur 2 Prozent weniger in Sicherheitstechnologien investieren. Innovationen nehmen weiterhin einen wichtigen Anteil des IT-Budgets ein. In Deutschland setzen die IT-Profis 35 Prozent ihrer Gelder für neue Technologien ein und 65 Prozent für die Aufrechterhaltung der Systeme. In Großbritannien und Japan werden jeweils 41 Prozent des Budgets für Innovationen ausgegeben, in den USA nur 29 Prozent.

Die derzeitige Krise hat in 29 Prozent der deutschen Unternehmen dazu geführt, dass die IT wieder verstärkt Kosten senken soll. Von den Betroffenen sind jedoch 63 Prozent zuversichtlich, dass innerhalb der nächsten drei Jahre auch bei ihnen wieder das Erreichen von Umsatzwachstum und Wettbewerbsvorteilen im Vordergrund stehen.

An der internationalen Studie "Core Infrastructure Preferences Research" nahmen insgesamt 1.200 IT-Experten aus den USA, Großbritannien, Japan und Deutschland teil. 47 Prozent davon treffen finale Entscheidungen für IT-Investitionen. Mehr Informationen zur Studie gibt es bei Microsoft.