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Vermeintlicher Tod von Bill Gates sorgt für Kurseinbrüche

04.04.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Gerüchte, Bill Gates sei gestorben, kursieren immer wieder im Internet und wurden bislang nicht sonderlich ernst genommen. Heute hat eine entsprechende Falschmeldung für zwischenzeitliche Kurseinbrüche an der südkoreanischen Börse gesorgt. Die halbstaatliche Fernsehanstalt MBC TV und zwei weitere Sender meldeten, der Microsoft-Gründer sei bei einer Benefizveranstaltung in Los Angeles erschossen worden, berichtet der Nachrichtensender N-TV. Daraufhin sackte der Index der Seouler Börse um 1,5 Prozent ab und erholte sich erst wieder, als die Meldung eine viertel Stunde später richtiggestellt wurde. Das haltlose Gerücht stammt offenbar von einer Website, die optisch der des US-Senders CNN ähnelt. (lex)