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Verity rutscht ins Minus

13.09.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die US-Softwareschmiede Verity hat im ersten Fiskalquartal, das am 31. August endete, einen Nettoverlust von 2,5 Millionen Dollar oder sieben Cent je Aktie ausgewiesen. Das Ergebnis fiel zwar besser aus als das von den Analysten (First Call/Thomson Financial) erwartete Defizit von elf Cent pro Anteilschein, lag jedoch unter den Zahlen des Vorjahres. Im vergleichbaren Vorjahresquartal erwirtschaftete der Suchmaschinen- und Filtersoftwarespezialist noch einen Nettoprofit von 7,2 Millionen Dollar oder 20 Cent je Aktie. Der Umsatz fiel von 31,3 Millionen Dollar im ersten Fiskalquartal des Vorjahres auf 20,1 Millionen Dollar.

Im August hatte Verity bereits vor schwachen Zahlen gewarnt. Damals rechnete die US-Company mit einem Verlust von bis zu zwölf Cent je Aktie und Einnahmen zwischen 20 und 24 Millionen Dollar. Vor der Warnung war das Unternehmen von einem Gewinn von elf bis 14 Cent pro Anteilschein ausgegangen. Der Umsatz sollte bei 34 bis 36 Millionen Dollar liegen.

Für das zweite Fiskalquartal geht Verity von einem leichten Umsatzanstieg gegenüber dem abgelaufenen Berichtszeitraum aus. Im dritten Fiskalviertel will die Softwareschmiede wieder schwarze Zahlen schreiben. Aufgrund der Terrorattacken in den USA verschob Verity seine Bilanz-Telefonkonferenz auf den heutigen Donnerstag.

Unabhängig davon gab das in Sunnyvale, Kalifornien, ansässige Unternehmen bekannt, dass sein Verwaltungsrat dem Rückkaufprogramm von Verity-Aktien im Wert von bis zu 50 Millionen Dollar zugestimmt hat.