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USU-Openshop sieht sich weiterhin im Plan

28.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der USU-Openshop AG gelang es im ersten Quartal 2003, ihren Verlust wie geplant deutlich zu verringern. Aufgrund der stabilen Umsätze im Kerngeschäft stellt das Unternehmen weiterhin für das Gesamtjahr einen Gewinn in Aussicht.

Das im März vergangenen Jahres aus der Openshop Holding und USU hervorgegangene Softwarehaus erwirtschaftete im Berichtszeitraum 5,6 Millionen Euro Umsatz - eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal, als Openshop lediglich 1,9 Millionen Euro hohe Einnahmen verbucht hatte. Geht man jedoch von einem fiktiven Zusammenschluss der beiden Firmen zu Anfang 2002 aus, wurden im Vorjahresquartal insgesamt (Pro-forma-)Einnahmen von 6,3 Millionen Euro erzielt. Nach der Fusion hatte das Gemeinschaftsunternehmen bei Openshop allerdings nur noch die Bereiche IT-Controlling und Business Solutions (Knowledge-Management) weitergeführt und die Zahl der Belegschaft - unter anderem im Beratungsgeschäft - drastisch reduziert. Aufgrund der dadurch erzielten Kostensenkungen gingen die operativen Aufwendungen im Jahresvergleich von 8,1 Millionen (Pro-forma) auf 2,9 Millionen Euro zurück, der Nettoverlust sank von 7,8 Millionen (Pro-forma) auf 200.000 Euro.

Für das laufende zweite Quartal erwartet das Management noch ein negatives Ergebnis. Ab der zweiten Jahreshälfte sollen jedoch die Einsparungen greifen und bis Jahresende zu einem Nettogewinn führen. (mb)