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USA lockern erneut Regeln für Krypto-Exporte

18.07.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Vereinigten Staaten haben erneut ihre Regelungen für den Export von Verschlüsselungs-Software gelockert. US-Unternehmen dürfen künftig beliebige Krypto-Produkte an Verbraucher in der Europäischen Union (EU) sowie nach Australien, Norwegen, Tschechien, Ungarn, Polen, Japan, Neuseeland sowie in die Schweiz liefern. Anfang des Jahres waren die Bestimmung bereits erstmalig gelockert worden. Seinerzeit waren allerdings Anwender der öffentlichen Hand ausdrücklich ausgeklammert worden; zudem mussten sich US-Firmen bislang einem aufwendigen Antragsverfahren unterziehen, das nun ebenfalls vereinfacht wurde. Die EU hatte zuvor eine ähnliche Regelung beschlossen. Die Reaktion der USA soll nach Aussagen von John Podesta, Sprecher des Weißen Hauses, die Wettbewerbsfähigkeit von US-Unternehmen auf internationalen Märkten sicherstellen.