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USA: Handy- und iPod-Verbot für Fußgänger?

08.02.2007
Carl Kruger, State Senator des New Yorker Stadtteils Brooklyn, will die Nutzung von tragbaren elektronischen Geräten wie iPods oder Handys beim Straßenqueren in Großstädten verbieten.

Grund seien die zunehmenden Unfälle mit Passanten, die durch ihre Mobiltelefone oder Musikgeräte abgelenkt würden, während sie über die Straße gingen. Es existieren dazu bisher zwar keine offiziellen Statistiken, Kruger nahm aber einen tödlichen Unfall von Ende Januar zum Anlass für seinen Vorstoß. Ein 23-Jähriger aus Brooklyn war damals mit iPod-Kopfhörern in den Ohren vor einen Bus gelaufen.

"Wenn ich eine Telefonnummer wähle, Super Mario Brothers auf dem Game Boy spiele oder mit einem iPod Musik höre, kann ich meine Umgebung nicht mehr vollständig wahrnehmen", begründet Kruger die Initiative. Er fordert 100 Dollar Bußgeld und eine gerichtliche Vorladung als Strafe für jeden, der beim Überqueren von Straßen in Großstädten Handy, MP3-Player, Handheld, BlackBerry, Videospiel oder andere elektronische Geräte benutzt. (sh)