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US-CIOs halten ihre Netzwerke für sicher

04.01.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Bei einer vom Marktforschungsinstitut RHI Consulting durchgeführten Umfrage unter 1400 IT-Leitern aus Unternehmen aus acht Industriesektoren gaben über 90 Prozent der Befragten zu Protokoll, die Netze ihrer Unternehmen seien sicher vor internen und externen Angriffen. Das erscheint verwegen, hatten doch die American Society for Industrial Security und PricewaterhouseCoopers noch im vergangenen Jahr ermittelt, dass den Fortune-1000-Unternehmen im Jahr 1999 ein Schaden von mehr als 45 Milliarden Dollar durch Datenklau entstanden war. Hightech-Firmen waren davon mit 530 gemeldeten Fällen am stärksten betroffen gewesen. Sicherheitsexperte Winn Schwartau von Interpact Inc. in Florida glaubt zu wissen, warum die von RHI befragten CIOs (Chief Information Officers) so zuversichtlich antworteten: "Was hätten sie schon sagen sollen? Sie müssen ihren Chefs erzählen, dass alles sicher ist, um ihren Job zu behalten. Diese Umfrage war Blödsinn."