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US-Börsenaufsicht ermittelt gegen Vivendi

21.11.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die amerikanische Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hat ihre bisherige Untersuchung der Bilanzen des französischen Medienkonzerns Vivendi nach eigenen Angaben in eine offizielle Ermittlung umgewandelt, aber keinen weiteren Kommentar zu dem Verfahren abgegeben. Vivendi kündigte volle Kooperation an. Das SEC-Verfahren läuft parallel zu einer Ermittlung der Bezirksstaatsanwaltschaft für den Southern District of New York. Vor zwei Wochen hatte Vivendi die vorläufige SEC-Untersuchung eingeräumt (Computerwoche online berichtete). Auch in der Heimat sind die Franzosen im Visier der Commission des Operations de Bourse (COB). Untersucht werden jeweils die Bilanzpraxis sowie die Zeitpunkte von

Pflichtveröffentlichungen unter der Ägide des früheren Konzernchefs Jean-Marie Messier, der im Juli durch Jean-René Fourtou abgelöst worden war. (tc)