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US-amerikanische CIOs geben mehr für Offshore-Dienste aus

06.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Trend zur Verlagerung von IT-Aufgaben in Niedriglohnländer hält an. US-amerikanische CIOs wollen in diesem Jahr 1,1 Prozent ihrer IT-Budgets für Offshore-Dienstleistungen ausgeben, nach 0,9 Prozent im Jahr 2004. Zu diesem Ergebnis kommt die Investmentbank Merril Lynch nach einer Befragung von 50 CIOs. In den kommenden zwei bis drei Jahren werde der Wert auf 1,6 Prozent steigen. Im Rahmen der Studie wurden auch IT-Verantwortliche der öffentlichen Hand interviewt, die in der Regel keine Tätigkeiten ins Ausland transferieren, so die Autoren. Dadurch werde der Wachstumstrend abgeschwächt. Andererseits habe sich auch die Bereitschaft der Unternehmen erhöht, zusätzliches internes IT-Personal einzustellen. (wh)