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Update: Noch keine Details zu HP-Entlassungen in Deutschland und Europa

20.07.2005
HPs Deutschlandchef Uli Holdenried kann noch keine Angaben dazu machen, inwieweit Europa und Deutschland vom geplanten Abbau von 14.500 Arbeitsplätzen betroffen sind.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Uli Holdenried, der Deutschlandchef von Hewlett-Packard, hat in einer Telefonkonferenz erste Details zu den Auswirkungen der Konzern-Restrukturierung auf die deutsche Niederlassung mitgeteilt. Heiko Meyer, bislang Chef der deutschen CSG (Customer Solutions Group, soll weltweit aufgelöst werden), bleibt demnach - "mit mehr Fokus auf den Value-Bereich" - Vertriebschef, um Kontinuität sicher zu stellen. Der bisherige Servicechef Wolfram Fischer wechselt ins europäische Marketing. "Ich sehe das mehr als Alignment", so Holdenried, der künftig in Deutschland die TSG-Sparte (Technology Solutions Group) leiten wird. Es gebe keine Änderung der Strategie sowie der Kunden- und Partnerbeziehungen.

Wie viele Mitarbeiter in Europa und Deutschland von den angekündigten14.500 Entlassungen betroffen sein werden, vermochte Holdenried zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu sagen. "Das bedarf einiger Analyse", so Holdenried, erst in einigen Wochen werde man auf dem alten Kontinent etwas klarer sehen. Es werde beim Personalabbau auf jeden Fall "kein Rasenmäherprinzip" geben, man wolle so sozialverträglich wie möglich vorgehen.

Zu kolportierten Spekulationen des deutschen HP-Betriebsrats, hierzulande könnten bis zu 2000 Arbeitsplätze betroffen sein, sagte Holdenried: "Ich habe keinen Dunst, woher diese Zahlen kommen" - genauso wie sein oberster Chef Mark Hurd nicht wisse, wieso am letzten Wochenende die Medien noch von bis zu 25.000 Entlassungen bei HP berichtet hätten. In den aktuellen Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern gehe es noch nicht um konkrete Zahlen. Auch über Standortschließungen sei noch nicht entschieden. (tc)