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Unisys erweitert umstrittenen Vertrag mit US-Behörde

09.01.2006
Die Hardware- und Service-Company betreibt für 750 Millionen Dollar die IT der US-amerikanischen Flugsicherheitsbehörde.

Die TSA (Transportation Security Administration) hat einen Outsourcing-Vertrag mit Unisys um drei Jahre verlängert. Die TSA, die als Teil der Heimatschutzbehörde (Department of Homeland Security) die Sicherheit in der kommerziellen Luftfahrt verantwortet, bezieht bereits seit ihrer Gründung im Jahr 2001 IT-Dienste von Unisys. Dem IT-Dienstleister obliegt seit dem die Aufgabe, eine Infrastruktur für rund 60 000 Beschäftigte an allen Flughäfen der USA zu errichten und zu betreiben.

Im Oktober vergangenen Jahres geriet Unisys in den Verdacht, zu viele Arbeitsstunden in Rechnung gestellt zu haben. Zudem sei die TSA mit den gelieferten Leistungen unzufrieden. Der Anbieter wiegelte entsprechende Presseberichte sofort mit dem Hinweis ab, Buchprüfungen der Behörde seien üblich und die beanstandeten Probleme bereits behoben.

Der neue Vertrag ersetzt nun den alten, der am 10. Januar 2006 ausläuft. Die neue Aufgabe umfasst die gesamte Bandbreite der IT- und TK-Dienste, sagte Greg Baroni, President des Unisys-Geschäftsbereichs Global Public Sector. Der IT-Dienstleister betreut demnach unter anderem die PCs, Laptops, Peripheriegeräte sowie die Systeme zur Sprachkommunikation und betreibt die E-Mail- und Sicherheitsinstallation sowie den Helpdesk. (jha)