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U15: Siemens bringt zweites UMTS-Handy

09.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Siemens mobile hat heute in Wien sein zweites UMTS-Handy "U15" vorgestellt (in der Alpenrepublik deswegen, weil dort bereits funktionierende Netze existieren). Das in Kooperation mit dem US-Hersteller Motorola entwickelte Gerät arbeitet mit Triband- und Dual-Mode-Technik, das heißt es funktioniert auch mit GSM. Es verfügt über zwei eingebaute Kameras mit Dreifach-Zoom, einen hoch auflösenden Farbbildschirm und 64 MB internen Speicher. Ab November kommt es in 16 Ländern auf den Markt.

Das U15 beherrscht Audio- und Videostreams. Foto: Siemens
Das U15 beherrscht Audio- und Videostreams. Foto: Siemens

Siemens ist nach eigenen Angaben auch beim weltweiten Aufbau von UMTS-Infrastruktur erfolgreich. Sieben von zwölf bislang in Betrieb genommenen 3G-Netzen habe man gemeinsam mit dem japanischen Partner NEC realisiert, erklärten die Münchner. UMTS-Handys seien unaufhaltsam auf dem Vormarsch, erklärte Vorstand Rudi Lamprecht bei der U15-Präsentation: "2010 wird jedes Handy in Europa UMTS-Dienste empfangen können, so unsere Prognose. 2005 rechnen wir mit rund 40 Millionen Nutzern. Die 100-Millionen-Marke wird voraussichtlich bis Ende 2006 erreicht sein." (tc)