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Crowdsourcing-Übersetzung

Twitter spricht jetzt auch Deutsch

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Heute Nacht hat der populäre Microblogging-Dienst Twitter die von seiner Community erledigte Eindeutschung seiner Web-Oberfläche freigeschaltet.
Die deutsche Lokalisierung ("l10n") von Twitter ist voerst abgeschlossen.
Die deutsche Lokalisierung ("l10n") von Twitter ist voerst abgeschlossen.

Nutzer, die Twitter auf Deutsch umstellen wollen, können das in den Einstellungen ihres Profils tun. Auch auf der Startseite twitter.com lässt sich nun unten rechts Deutsch als Sprache auswählen. Und unter @twitter_de soll es künftig Informationen speziell für die deutsche Twitter-Gemeinschaft geben.

Facebook hatte es vorgemacht, Twitter ließ sich inspirieren: Wer eine vielköpfige und engagierte Nutzerschaft im Web hat, der braucht keine teuren Lokalisierungsfirmen zu engagieren, sondern kann seine Web-Applikation auch von der Community in andere Sprachen übersetzen lassen. Neudeutsch nennt man das Crowdsourcing - und es funktioniert, wie man sieht.

Disclaimer: Der Autor ist ein kleines bisschen stolz darauf, dass er als @teezeh selbst als Translator Level 5 zur Eindeutschung beigetragen hat ;-)