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Freitagsgerücht

Twitter redet wieder über möglichen Börsengang

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Das Top-Management von Twitter hat angeblich mit Banken über einen möglichen Börsengang gesprochen.

Das berichtet exklusiv die nicht unbedingt als zuverlässige Quelle von Breaking News bekannte "New York Post". Demnach haben C-Level-Manager von Twitter, unter anderem CEO Dick Costolo und Finanzchef Mike Gupta, in New York City informelle Gespräche im Vorfeld einer Auswahl von Konsortialbanken geführt, die ein Initial Public Offering begleiten könnten.

Twitter-CEO Dick Costolo will den IPO-Ball auf jeden Fall flacher halten als Facebook.
Twitter-CEO Dick Costolo will den IPO-Ball auf jeden Fall flacher halten als Facebook.
Foto: Costolo bei about.me

Sollte Twitter tatsächlich an die Börse gehen (das wird schon seit längerem und mit Spannung erwartet), dann in jedem Fall mit einem "low profile" und ohne so viel Rummel wie bei Facebook, dessen IPO ordentlich in die Hose gegangen war. Twitter ist außerdem sehr wohl bewusst, dass es sein Business noch monetarisieren muss.

Auf privaten Handelsplätzen sind Twitter-Aktien aktuell so um die 20 Dollar wert; bewertet wird der Online-Dienst mit rund 10 Milliarden Dollar. Twitter hatte im vergangenen Jahr knapp 135 Millionen Dollar mit mobiler Werbung eingenommen. 2013 dürften sich die gesamten Werbeeinnahmen nach Schätzung von "eMarketer" auf gut 580 Millionen Dollar belaufen und 2014 die Milliarden-Dollar-Schwelle knacken.