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Toshiba und Sandisk entwickeln schnellen 1-Gb-Flash-Speicher

11.02.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Toshiba-Konzern hat gemeinsam mit seinem kalifornischen Partner Sandisk einen Flash-Speicherchip mit einer Kapazität von 1 Gigabit entwickelt. Dieser ist in NAND-Architektur ausgelegt und soll sich vor allem für die Übertragung großer Datenmengen eignen. Er wird in einem 0,13-Mikrometer-Prozess gefertigt und weist 32 in Serie geschaltete Speicherzellen auf (doppelt so viele wie bei herkömmlichen Chips). Die I/O-Datenübertragungsrate liegt den Herstellern zufolge bei bis zu 1 MB pro Sekunde und ist damit auch für Bewegtbilder geeignet.

1 Gb ist allerdings alles andere als das Ende der Flash-Kapazitätsfahnenstange. Beispielsweise hat Sharp gemeinsam mit der Tohoku University die Grundlagenforschung für ein 16-Gbit-Modul abgeschlossen. Diese soll allerdings nicht vor 2006 kommerzialisiert werden; das auf der International Solid-State Circuits Conference (ISSCC) in der vergangenen Woche vorgestellte Produkt von Toshiba und Sandisk in dagegen praktisch serienreif. (tc)