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Toshiba bringt neue Multimedia-"Satellites"

19.11.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Toshiba bringt Ende November drei neue "Satellite"-Notebooks auf den Markt, die sich vor allem an Multimedia-Anwender richten.

An Einsteiger adressiert der Hersteller das "Satellite A50-122". Es ist mit einem Pentium-M-Prozessor von Intel ausgestattet, der mit 1,6 Gigahertz taktet und auf 256 Megabyte RAM zugreift. Die integrierte Festplatte bietet 40 Gigabyte Speicherkapazität. Dazu liefert Toshiba ein "DVD-Supermulti-Laufwerk". Es liest die Formate CD-Rom, CD-R, CD-RW, DVD-ROM, DVD-R, DVD-RW, DVD+R, DVD+RW und DVD-RAM. Schreiben lassen sich damit die Formate CD-R (16-fach), CD-RW (4-fach), HS CD-RW (8-fach) DVD-R (4-fach), DVD-RW (2-fach), DVD+R (2,4-fach), DVD+RW (2,4-fach) und DVD-RAM (2-fach).

Das 15 Zoll große Display bietet zusammen mit dem Grafikchip "855 GME" von Intel eine Auflösung von 1024 mal 768 Bildpunkten. Für Klang sorgt das integriertes 16-Bit-System "STAC9750TG" von Sigmatel, das laut Hersteller voll duplexfähig ist und Tru-Surround bietet. Für die Verbindung zur Außenwelt sorgen ein integriertes V.90-Modem, eine Ethernet-Schnittstelle sowie der Intel-Centrino-Chipsatz "Pro/Wireless 2200". Außerdem sind Schnittstellen für S-Video, USB 2.0 (drei Stück) und "i-Link" (IEEE 1394) sowie Mikrofon und Kopfhörer vorhanden.

Das 2,6 Kilo schwere Satellite A50-122 misst 338 mal 274 mal 38 Millimeter. Der mitgelieferte Lithium-Ionen Akku ist mit einer netzunabhängigen Laufzeit von bis zu vier Stunden angegeben. Der Preis liegt bei 1100 Euro.

Toshiba hat außerdem zwei neue Modelle des Typs "Satellite M30X" angekündigt. Im M30X-148 taktet eine Pentium-M-CPU mit 1,6 Gigahertz, die auf 512 Megabyte RAM zugreift. Daten werden auf eine 60 Gigabyte fassenden Festplatte abgelegt. Als optisches Laufwerk verbaut der Hersteller das gleiche Supermulti-Drive wie im oben beschriebenen Satellite A50-122. Das Display bietet eine Auflösung von 1280 mal 800 Bildpunkten im 15,4-Zoll-Breitbildformat. Als Grafikchip kommt der "855 GME" von Intel zum Einsatz, für Sound sorgt das 16-Bit-System "ALC250" von Realtek.

Die Anbindung an Netzwerke erfolgt über ein integrierte Wireless-Lan-Modul, via Ethernet oder mit Hilfe eines integrierten V.90-Modems. Schnittstellen sind für SVGA, USB 2.0, Mikrofon und Kopfhörer vorhanden. Außerdem ist ein Card-Reader für die Formate SD, MMC, Smart Media, Memory Stick, Memory Stick Pro und XD Picture Card integriert. Der Preis des 2,9 Kilo schweren und 365 mal 275 mal 37,5 Millimeter großen Satellite M30X-148 liegt bei 1400 Euro.

Für 100 Euro mehr bietet Toshiba das Modell M30X-131 an. Es ist mit einem herkömmlichen 15-Zoll-Display ausgestattet auf dem der Grafikadapter "Mobility Radeon 9700" von ATI für eine Auflösung von 1024 mal 768 Bildpunkten sorgt. Im Gegensatz zu dem im M30X-148 verbauten Intel-Chip greift er nicht auf den Hauptspeicher zurück, sondern stellt eigene 64 Megabyte DDR-Video-RAM bei 128 Bit Datenbusbreite zur Verfügung. Damit ist das Notebook laut Toshiba für anspruchsvolle Multimedia- und Grafikanwendungen gerüstet. Das ansonsten zum M30X-148 ausstattungsgleiche M30X-131 bietet zudem eine Infrarot-Schnittstelle. (lex)