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Top 500: IBM dominiert wie gehabt

21.06.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Heute wird im Rahmen der SC20001 in Heidelberg die neue "Top-500"-Liste der weltweit leistungsstärksten Supercomputer veröffentlicht. Dominierender Hersteller ist wie schon in der Vergangenheit IBM, das allein 201 Systeme beisteuert. Darunter befinden sich der von 4,9 auf 7,2 Tflops aufgebohrte Militärrechner "Asci White" (Platz 1, Computerwoche online berichtete), der leistungsfähigste zivile Numbercruncher (den das National Energy Research Scientific Computing Center = NERSC unter anderem für die Entwicklung besserer Automotoren nutzt) sowie die beiden stärksten Linux-Supercomputer (jeweils 1024-Wege-Systeme bei Shell und beim National Center for Supercomputing Applications).

Zum ersten Mal seit langer Zeit taucht auch der Name Hewlett-Packard wieder sichtbar in der Top-500-Liste auf. Mit seinen neuen "Superdome"-Unix-Servern eroberte sich die Company von CEO (Chief Executive Officer) Carleton Fiorina immerhin 41 Plätze - hauptsächlich im Bereich zwischen Rang 300 und 500. Bei den zwei höher platzierten Systemen handelt es sich um "Hyperplex"-Cluster, die mehrere Superdomes koppeln. DaimlerChrysler und Volkswagen haben solche Konfigurationen mit 176 beziehungsweise 120 Prozessoren angeschafft.

Weitere in der Top 500 vertretene Anbieter sind Sun Microsystems (81 Systeme), SGI (63 Systeme), Cray (45 Systeme) sowie NEC (18 Systeme).