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Texas Instruments senkt Umsatzprognose

09.09.2004

Nach Intel hat nun auch Texas Instruments (TI) seine Umsatzerwartungen für das laufende dritte Quartal gesenkt. Der Chiphersteller aus Dallas rechnet jetzt nur noch mit Einnahmen zwischen 3,1 Milliarden und 3,24 Milliarden Dollar. Zuvor war TI von Erlösen zwischen 3,2 Milliarden und 3,44 Milliarden Dollar ausgegangen.

Als Erklärung verwies der weltgrößte Anbieter von Mobilfunkchips auf die hohen Lagerbestände bei einigen Kunden, insbesondere in Asien. Diese hätten ihre Chipbestellungen wegen der schwächeren Nachfrage nach den eigenen Produkten reduziert.

Beim Profit erwartet der Konzern dagegen keine Einbußen. Im Gegenteil: Wegen niedrigerer Steuern und gesunkener Produktionskosten hob TI das Gewinnziel auf 27 bis 29 Cent je Aktie ein. Zuvor war der Anbieter von einem Plus zwischen 26 und 29 Cent pro Anteil ausgegangen.

Der TI-Kurs stieg am gestrigen Mittwoch im nachbörslichen Handel leicht von 18,83 auf 19,20 Dollar. Offensichtlich hatten Marktbeobachter mit einer Umsatzwarnung gerechnet, nachdem zuvor schon Intel und Natsemi ihren Ausblick reduziert hatten. Trotz Korrektur schneiden die Texaner immer noch besser ab als von vielen Analysten erwartet. Laut Umfrage von Thomson First Call waren diese im Schnitt bisher von 27 Cent Gewinn pro Aktie und einem Umsatz von 3,31 Milliarden Dollar ausgegangen. (mb)