Digitaler Nachrichtenkanal

Telekom will über WhatsApp mehr Kunden erreichen

10.03.2016
Die Telekom startet einen WhatsApp-Kanal mit Nachrichten rund um Produkte und das Unternehmen. Der Konzern will über den Messaging-Dienst mehr Kunden als über Facebook oder Twitter erreichen. Empfänger der WhatsApp-Nachrichten der Telekom können im Chat antworten und so Feedback liefern.
Nachrichten von der Telekom per WhatsApp auf dem Smartphone empfangen
Nachrichten von der Telekom per WhatsApp auf dem Smartphone empfangen
Foto: Telekom

Nachrichten rund um Produkte, Entwicklungen, Netzthemen sowie News aus der Branche liefert dieTelekom künftig auch per WhatsApp an ihre Kunden aus. Den digitalen Nachrichtenkanal startet der Konzern zur Computermesse CeBIT, die in der kommenden Woche in Hannover stattfindet. Später sollen weitere Telekom-Kanäle zu Spezialthemen wie etwa dem regionalen Breitbandausbau folgen. Wie bei anderen WhatsApp-Chats können die Empfänger der Nachrichten antworten und so dem Unternehmen Feedback geben.

Die Telekom verspricht sich von den WhatsApp-Nachrichten eine höhere Leserate als auf Facebook oder Twitter, wo jeweils neue Beiträge die vorangegangenen im Stream nach unten verdrängen.

Wer die Nachrichten der Telekom über WhatsApp auf dem Smartphone erhalten möchte, muss registrierter WhatsApp-Nutzer sein und sich für den Infodienst der Telekom anmelden. Dazu legen die Interessenten in ihrem Smartphone-Adressbuch einen Kontakt mit einer von der Telekom vorgesehenen Rufnummer an und eröffnen darüber einen neuen Chat in der Messaging-App mit der Nachricht "START". Die ermittelten Kundendaten wie Benutzername, Telefonnummer, Nutzungsgerät sowie alle an den Dienst gesendeten Nachrichten verwendet laut Telekom der deutsche Dienstleister WhatsBroadcast. Dieser hat seinen Sitz in Augsburg und nutzt die Daten nur, um den WhatsApp-Messenger-Dienst zu bedienen und die Telekom-Beiträge zu versenden.

Whitepaper: Der Nutzen des Chief Data Officers

Der Chief Data Officer (CDO) wird immer öfter zu einer zentralen Führungkraft in Unternehmen auf der ganzen Welt. Der Grund ist die zunehmende Relevanz von Daten. Denn Daten sind überall und allgegenwärtig; sie untermauern jede Transaktion, jeden Betrieb und jegliche Interaktion innerhalb und außerhalb von Organisationen. Daten sind aber auf eine Infrastruktur angewiesen, sie müssen gespeichert, archiviert, analysiert und gesichert werden. Dafür braucht es den CDO. In dieser IBM-Studie wird die Rolle des CDO durchleuchtet und gezeigt, welche Vorteile Unternehmen konkret von ihm haben.

Wer die WhatsApp-Nachrichten der Telekom wieder abbestellen möchte, sendet an den Konzern eine Chat-Nachricht mit dem Inhalt "STOP" oder - um auch alle persönlichen Daten aus der Datenbank löschen zu lassen - mit "ALLE DATEN LOESCHEN".

powered by AreaMobile