Extreme Networks baut Portfolio aus

Switches fürs Rechenzentrum

Jürgen Hill ist Teamleiter Technologie. Thematisch ist der studierte Diplom-Journalist und Informatiker im Bereich Communications mit all seinen Facetten zuhause. 
Mit neuen Edge-Switches und Modulen reagiert Extreme Networks auf die erwartete Bandbreitenexplosion im Zuge der RZ-Virtualisierung.

Virtualisierung und Cloud-Netze lassen den Bedarf an Netzressourcen und Bandbreite, so Hersteller Extreme Networks, explosionsartig anwachse. Damit steige auch der Bedarf an leistungsstärkeren Ethernet-Switches in unternehmenseigenen sowie gehosteten Rechenzentren.

Weil das physische Netzwerk weiterhin die Basis der Virtualisierung darstelle, müsse es hoch skalierbar sein und über ausreichend Leistung verfügen sowie große Adresstabellen unterstützen, um weiteres Wachstum zu ermöglichen. Nur so können laut Extreme Netze in Rechenzentren eine wachsende Zahl an virtuellen Maschinen und größere Nutzerzahlen unterstützen.

Durch die Unterstützung von vMotion will Extreme Networks mit seinen Multlayer-Switches einen nahtlosen Übergang von einem physischen über ein virtuelles Netzwerk hin zu Cloud-basierten Umgebungen ermöglichen. Zudem erlauben die virtuellen Chassis-Funktionen laut Hersteller eine beliebige Kombination von Switches der Summit-Serie als ein Gerät.

Auf die neuen Anforderungen reagiert Extreme beispielsweise mit den neuen hochskalierbaren Layer-2/3-Switches "Summit X480". Sie sind in festen Konfigurationen mit bis zu 48 10/100/1000-Ethernet-Ports sowie mit einem Slot für einen Uplink mit 40 Gbit/s erhältlich. Neu im Programm sind auch zwei BlackDiamond-8900-XL-Module mit 48 Gigabit-Ethernet-Ports sowie ein XL-Modul mit acht 10-Gigabit-Ethernet-Ports vor. Die Module sind als Upgrade für die Switches aus der Serie BlackDiamond 8800 konzipiert. Auf diese Weise sollen Unternehmen die wachsenden Anforderungen an das Netz bewältigen können, ohne ihre Switch-Infrastruktur austauschen zu müssen. (hi)