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Sun kündigt RFID-Architektur für die Verbrauchsgüterindustrie an

02.03.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die "Industry Solution Architecture for Manufacturer" (ISA) richtet sich die Hersteller von Verbrauchsgütern und ist laut Sun speziell auf deren Anforderungen abgestimmt. Diese Brache gerät durch die Einführung von Radio Frequency Identification (RFID) bei den großen Handelsketten unter Zugzwang. Letztere versprechen sich von der Technologie eine Effizienzsteigerung, Kostenreduktion und schnellere Entscheidungen. Mit der neuen RFID-Architektur möchte Sun herstellenden Zulieferern die Entwicklung der notwendigen RFID-Lösungen erleichtern.

Durch die Integration von RFID in die ERP- und Supply-Chain-Management-Systeme profitieren die Zulieferer ebenfalls durch eine verbesserte Lagerhaltung und automatisierte Lieferprozesse. Die Sun RFID-ISA umfasst detaillierte Vorgaben für den Aufbau einer End-to-End-Lösung für öffentliche Auftraggeber, herstellende Industrie, Pharma und Handel. Zum Gesamtpaket gehören die "Java System RFID Software", Warehouse Management-Lösungen, Printronix-RFID-Drucker, ein RFID-Lesegerät und Middleware. Alle technischen Komponenten basieren laut Sun auf offenen Standards. (ws)