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Sun kündigt ersten Intel-basierten Cobalt-Server an

13.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Sun Microsystems stellt heute mit dem "RaQ 550" seinen ersten Cobalt-Server mit echtem Intel-Prozessor vor. Um es ganz deutlich zu sagen: Es handelt sich hier noch nicht um die Allzweck-Linux-Server, die das Unternehmen für dieses Jahr angekündigt hat. Beim RaQ 550 handelt es sich wie bei den bisherigen Cobalt-Maschinen um einen lupenreinen Appliance-Server.

Die Maschine ist mit einem wahlweise 1 Gigahertz oder 1,26 Gigahertz schnellen Pentium III - die bisherigen RaQs arbeiten mit AMD-Chips - und dem Chipsatz "ServerSet SE-III LC 3.0" von ServerWorks bestückt und verfügt in der Grundausstattung über 256 MB Speicher (maximal 2 GB). Der integrierte Platten-Controller unterstützt RAID-1-Spiegelung, es können zwei Harddisks mit 40 oder 80 GB eingebaut werden. Das 1 U hohe Gerät verfügt ferner über zwei 10/100-Ethernet-Anschlüsse. Als Betriebssystem ist Cobalt Linux OS mit Kernel 2.4 aufgespielt. Mitgeliefert werden quelloffene Server für Web, E-Mail, FTP und DNS sowie Datenbanken. Zum Lieferumfang gehören außerdem Entwicklungs-Tools für Java, Chili!Soft ASP, Perl und PHP sowie ein Verwaltungswerkzeug. Über das auf eine "RaQ 4R" lieferbare "Cobalt Control Station" sollen sich laut Sun hunderte RaQ-550s zentral verwalten lassen.

Der neue Server ist in fünf Konfigurationen zu haben, die je nach Ausstattung mit 1700 bis 2900 Dollar zu Buche schlagen. (tc)