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Sun gelingt strategischer JDS-Deal in Großbritannien

27.08.2004

Der National Health Service (NHS) in Großbritannien hat nach achtmonatigen Tests 5000 Lizenzen von Sun Microsystems "Java Desktop System" geordert. Bestellt hat diese die NHS-Abteilung National Programme for Information Technology (NPfIT), nachdem sie zu dem Schluss gekommen war, dass JDS "für bestimmte Typen von Nutzer-Communities eine echte Desktop-Alternative darstellt".

Die NPfIT will die Lizenzen einer Mitteilung zufolge für "taktische Deployments" verwenden. Charles Andrews, Suns UK Director of Public Sector", erklärte gegenüber "Computerwire", seine Firma und die NPfIT stünden "noch in Verhandlungen darüber, wie sei einige ihrer Desktop-Systeme ausrollen wollen".

Um das Ganze einmal in Relation zu setzen: Die 5000 Lizenzen machen weniger als ein Prozent der geschätzt 800.000 NHS-Desktops aus, die gegenwärtig im Zuge eines im Oktober 2001 abgeschlossenen dreijährigen Lizenzvertrags mit Microsoft-Software laufen. Andrews freute sich trotzdem, wenigstens "einen Zeh in die Tür" bekommen zu haben. "Wir sind stolz und erfreut, dass dies passiert ist, weil wir früher keinen vernünftigen Desktop hatten. Deswegen ist diese Bestätigung durch eine Institution der öffentlichen Hand sehr wichtig", sagte der Sun-Mann.

Die China Standard Software Company sowie die Allied Irish Bank haben sich ebenfalls für JDS entschieden; das britische Office of Government Commerce evaluiert das auf Suse Linux basierende Paket. (tc)