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Studie: Linux ist besser als manch etabliertes Unix

28.09.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Linux-Versionen führender Anbieter sind leistungsfähiger als die meisten Unix-Varianten im Low-End-Bereich, sagt eine Studie von D.H. Brown Associates. Demnach steht Suse mit seiner Distribution 7.2 an der Spitze, dicht gefolgt von Red Hat, das zur Zeit auf dem Versionsstand 7.1 ist. Leicht abgeschlagen sind Calderas Open Linux 3.1 und Turbolinux Server 6.5, das aber noch besser als Calderas Unixware abschneidet. Lediglich an Suns Unix-Variante "Solaris" reichen die Linux-Systeme nicht heran.

Die Studie betrachtet unter anderem die Unterstützung der Systeme für Multiprozessor-Plattformen und große Dateien sowie die Skalierbarkeit. Vor zwei Jahren schnitt die Open-Source-Distributionen in einer ähnlichen Untersuchung wesentlich schlechter ab. Besonders dem neuen Kernel 2.4 sei die Leistungssteigerung zuzurechnen, so die Macher der Studie.