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Street View treibt Maps-Zugriffe

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Google Deutschland hat gestern eine erste positive Zwischenbilanz nach dem Start von Street View am Donnerstag gezogen.
Google-Sprecher Kay Oberbeck
Google-Sprecher Kay Oberbeck
Foto: Google

Street View werde als neue Ansichtsform innerhalb des Kartendienstes Google Maps von den Nutzern begeistert aufgenommen. "Die Nutzung von Google Maps in Deutschland hat seit der Einführung von Street View in der Spitze um 300 Prozent zugenommen", erklärte Firmensprecher Kay Oberbeck (klar, hat ja jeder erstmal nachgeschaut, ob sein Haus gewollt oder ungewollt verpixelt ist).

Kurz nach dem Start von Street View in Deutschland zeige sich, dass das innerhalb von zwei Jahren aufgesetzte System zur Erfassung und Bearbeitung von Anträgen auf Unkenntlichmachung sehr effizient greife, so Google weiter. Mehr als 200 speziell ausgebildete Mitarbeiter waren nach Angaben des Anbieters eigens für die Umsetzung eingestellt worden. Das Verfahren hatte nach einer eingehenden Untersuchung durch den TÜV Rheinland das TÜV-Zertifikat erhalten, Datenschutzbehörden konnten sich im Vorfeld ein eigenes Bild des Prozesses machen.

Auch das System zur nachträglichen Meldung unerwünschter Bilder habe sich bereits bewährt, sagte Oberbeck. Die über die Funktion "Ein Problem melden" an Google mitgeteilten Bilder seien zumeist binnen weniger Stunden unkenntlich gemacht worden.