Rechenleistung nach Bedarf

Steria startet Cloud-Dienst

Joachim Hackmann ist Principal Consultant bei Pierre Audin Consulting (PAC) in München. Vorher war er viele Jahre lang als leitender Redakteur und Chefreporter bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Der IT-Dienstleister bietet künftig Platform-as-a-Service-Lösungen (PaaS) auf Basis von Cisco-Technik an.

Der neue Dienst "Infrastructure on Command" liefert Anwendern ab Juni 2010 Rechenleistung nach Bedarf. Laut Herstellerangaben stehen die angefragten Dienste innerhalb von 30 Minuten zur Verfügung. Die Kunden können ihren Bedarf über ein Online-Portal bestellen. Bezahlt wird nur für die tatsächlich genutzte Rechnerleistung, unabhängig davon, ob ein kurzfristiger Bezug etwa für Entwicklungs- und Testprojekte oder ein längerfristiger Cloud-Einsatz in der Produktionsumgebung geplant ist. Technische Basis ist das Unified Computing System (UCS) von Cisco. Preise wurden bislang nicht genannt.

Steria verspricht den Anwender:

- Sicherheit - bewährte Sicherheitsfeatures garantieren, dass sensible Daten separat gespeichert und gesichert werden und die gelieferten Services den Compliance-Anforderungen entsprechen.

- Reaktionsgeschwindigkeit - die Kapazitäten stehen in weniger als 30 Minuten zur Verfügung.

- Kosteneffizienz - das variable, nutzenabhängige Preismodell bedeutet, dass Kunden nur die tatsächlich genutzten Services bezahlen und gleichzeitig den Kostenaufwand senken.

- Flexibilität - Elastizität und ein Kauf per Mausklick machen Infrastructure On Command mit einer einfachen E-Commerce Transaktion vergleichbar

- Zuverlässigkeit - die Dienste nutzten Sterias Infrastruktur, der Betreiber sichert Stabilität und Kontinuität zu.

- Nachhaltigkeit - der Cloud-Services soll laut Steria-Berechnung Energie und Emissionen um bis zu 30 Prozent reduzieren können. (jha)