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Steinberg geht an den Neuen Markt

15.09.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Hamburger Steinberg Media Technologies AG plant im vierten Quartal dieses Jahres den Gang an den Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse. Das Unternehmen, nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Entwicklung und Vertrieb professioneller Musiksoftware (u.a. "Cubase"), beschäftigt derzeit rund 180 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 1999 einen Umsatz von 25 Millionen Mark. Im ersten Halbjahr 2000 flossen bereits 18 Millionen Mark in die Kassen. Mit den Einnahmen aus dem Börsengang möchte Steinberg unter anderem in den internationalen Consumer-Markt sowie in "neue Bereiche der digitalen Medien" expandieren. Zu den Künstlern und Produzenten, die Steinbergs Software einsetzen, zählen unter anderem Phil Collins, Kraftwerk, Depeche Mode oder Pink Floyd; die Filmmusiken zu "Gladiator", "Mission Impossible 2", "Titanic" oder "Independence Day" entstanden ebenfalls im

virtuellen Tonstudio "Cubase VST".