Für Freiberufler und Anspruchsvolle

Star Finanz füllt mit Starmoney Plus eine Lücke

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Zwischen den Banking-Lösungen Starmoney und Starmoney Business klaffte bislang eine ziemliche Lücke. Die füllt Anbieter Star Finanz nun mit "Starmoney Plus".

Starmoney Plus bietet gegenüber Starmoney eine Reihe von zusätzlichen Funktionen, mit denen das Hamburger Softwarehaus insbesondere Freiberufler und Selbständige, kleinere Betriebe sowie Privatkunden mit gehobenen Ansprüchen adressieren möchte. Die Software lässt sich auf zwei Rechnern (mit unterschiedlichen Datenbanken) lokal sowie mobil auf einem Wechseldatenträger wie einem USB-STick installieren.

StarMoney Plus kann Datev-Export im passenden Format für Steuerberater oder Finanzbuchhaltungsprogramme.
StarMoney Plus kann Datev-Export im passenden Format für Steuerberater oder Finanzbuchhaltungsprogramme.
Foto: Star Finanz

Starmoney Plus bietet in seiner "Bestandsverwaltung" etwa die Möglichkeit, Kostengruppen anzulegen und diesen bestimmte Zahlungen wie Gehälter, Spesen, Aufwände für den Fuhrpark oder Immobilien zuzuordnen. Das soll Nutzern einen schnelleren Überblick über ihre Kosten und Aufwände ermöglichen. Terminüberweisungen kann der Nutzer flexibel auch innerhalb des Programms anlegen und dabei das Versanddatum eines Auftrags selbst anlegen und jederzeit ändern. Die Offline-Verwaltung mache Betriebe unabhängiger von ihren Banken, wenn diese bestimmte Terminierungs- und Änderungsfunktionen nicht anbieten, so Star Finanz.

Die Funktion bietet auch Vorteile bei wiederkehrenden Zahlungen: Aufträge werden nur einmal erfasst und dann termingerecht von Starmoney Plus bereitgestellt. Die Software hat dazu eine erweiterte Vorlagenverwaltung. Vorlagen für regelmäßige Zahlungen lassen sich beliebig oft wiederverwenden, ohne dass man jedes Mal die Daten neu eingeben muss. Um sie schnell wiederzufinden, kann der User thematische Ordner wie Versicherungen oder Projektkosten anlegen.

Die Funktion "Zahlungserinnerung" gibt - nomen est omen - Hinweise auf die demnächst fälligen Zahlungen innerhalb einer Datenbank, zusammengefasst als eigener "Container" auf der Übersichtsseite. Über Platzhalter im Verwendungszweck lassen sich Informationen wie Datum, Gläubiger-ID oder Mandatsreferenz automatisch ergänzen; Nutzer können bespielsweise durch "vm/jjjj" anzeigen, dass es sich um eine Abrechnung von Leistungen aus dem Vormonat handelt.

Die Vollversion von Starmoney Plus kostet einmalig 74,90 Euro (Upgrade von Starmoney 8/9 für 44,90 Euro) und im Abonnement 3,79 Euro monatlich. Eine 60-Tage-Testversion gibt es kostenlos.