CeBIT 2014

Stackfield - ein Münchner Startup wie aus dem Valley-Bilderbuch

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Eine richtig spannende Cloud-Lösung für sichere Zusammenarbeit zeigt das Münchner Startup Stackfield in Halle 6 am Stand H38/1.
Die Daten in Stackfield sind bereits im Browser verschlüsselt.
Die Daten in Stackfield sind bereits im Browser verschlüsselt.
Foto: Stackfield

Mit Stackfield lassen sich Aufgaben und Projekte im Browser verwalten, unter einer übersichtlichen und schnellen Oberfläche. Das Besondere daran: Die SaaS-Lösung arbeitet mit End-to-end-Verschlüsselung - alle Informationen werden direkt auf dem Gerät des Nutzers ver- und erst beim Empfänger wieder entschlüsselt; außerdem stehen alle Server in Deutschland. Stackfield ist modular aufgebaut, aus einem Pool lassen sich individuelle Projektbereiche zusammenstellen. Jedes Projekt ist gleichzeitig ein Kommunikationsraum, mit dem Teilnehmer ihren E-Mail-Verkehr deutlich reduzieren können.

Christian Mudure hat Stackfield im Sommer 2012 gegründet.
Christian Mudure hat Stackfield im Sommer 2012 gegründet.
Foto: Stackfield

Stackfield wurde im Juni 2012 vom gebürtigen Rumänen Christian Mudure gegründet. Der kam 1999 nach Deutschland und machte sich mit 23 als Programmierer und Berater für unter anderem die Post und die Deutsche Bank selbständig. "Ich habe dabei die Leiden der Abteilungen gesehen", sagte der Gründer Ende vergangenen Jahres gegenüber "WSJ.de". Mudure entschloss sich daraufhin, sich mit Stackfield ganz auf eine verschlüsselte, moderne Kollaborationsplattform zu konzentrieren, "im Grunde ein virtuelles Büro". Zielgruppe sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen.