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SPSS erweitert seine Data-Mining-Workbench

27.02.2006
Version 10 von "Clementine" verspricht eine engere Excel-Integration sowie ein einfacheres Modellieren von Analyseanwendungen.

Mit Clementine bietet SPSS eine grafische Arbeitsumgebung (Workbench) zum Aufbau von Data-Mining-Anwendungen. In ihrer zehnten Version wurde sie nochmals überarbeitet, um Analysten effizienter arbeiten zu lassen. So betont der Hersteller insbesondere die neuen Möglichkeiten zur Merkmalsauswahl beim Aufbau von Data-Mining-Modellen etwa für Anwendungen im Customer-Relationship-Management (CRM). Danach lassen sich tatsächlich benötigten Attribute schneller aus den Vorgaben identifizieren und sowie auf verschiedene Weisen ordnen und filtern.

Produktivitätssteigernd sollen auch neue Features sein, die Daten einfacher restrukturieren helfen sowie die Vorbereitung von Zeitreihen für die Analyse erleichtern. Erweitert wurden dabei auch die Optionen für das Bearbeiten sortierter Folgen, Zuordnen von Mustern sowie zum Bearbeiten mehrerer Felder. Besser soll auch die Integration von Clementine in die Microsoft-Office-Welt geworden sein. So können fortan über die Benutzeroberfläche der Workbench Daten nach Excel exportiert sowie von dort importieren werden. Arbeitsblätter und Datenquellen lassen sich laut Hersteller festlegen. Schließlich hat Clementine einen weiteren Data-Mining-Algorithmus erhalten, der zur Suche nach Anomalien im Datenbestand dient. Einsatzgebiete sind die Betrugserkennung, Umsatzsteueranalysen, die Überprüfung von Compliance-Vorgaben oder die medizinische Forschung. (as)