Spinne gegen tote Links

Schulze ist freier Autor der Website CIO.de und dem CIO-Magazin.
Eine der lästigsten Aufgaben beim Betreuen einer Website ist die Suche nach toten Links. Während interne Verweise noch recht leicht zu prüfen sind, kann dies bei externen Quellen viel Zeit in Anspruch nehmen.

Einfacher und schneller geht das mit dem Open-Source-Tool "DRKSpider". Zunächst muss im Dialog die URL der Web-Site eingegeben werden, deren Links zu kontrollieren sind. Dabei kann der Benutzer auswählen, ob nur interne Links auf ihre Existenz getestet werden oder ob das Tool auch externen Links folgen soll. Weiter lässt sich festlegen, bis zu welcher Hierarchietiefe DRKSpider den Links folgen soll. Der Standardwert ist vier. Ein höherer Wert empfiehlt sich für umfangreiche Web-Seiten nicht, da der Scan sehr lange dauert. Sollen große Seiten schneller abgearbeitet werden, kann DRKSpider Caching verwenden. Dieses muss jedoch explizit in den Programmeinstellungen angegeben werden. Weitere Einstellungen gestatten es, einzelne URLs gezielt auszuschließen.

Während des Scans informiert eine kleine Statusleiste am unteren Fensterrand über den Fortschritt. Bei umfassenden Internet-Angeboten kann die Prüfung schon mehrere Minuten dauern. Ist diese abgeschlossen, erhält man eine aussagekräftige Auflistung aller gefundener sowie aller toter Links. Diese Liste kann sowohl als Textdatei gespeichert als auch ausgedruckt werden. Um genauere Informationen über die Links ohne Ziel zu bekommen, bietet der DRKSpider einige Hilfsmittel an. Beispielsweise ist es machbar, den Code eines Links über den HTML-Validation des Standardisierungsgremiums World Wide Web Consortium (W3C) direkt aus dem Programm heraus auf Fehler prüfen. Auch lassen sich die Links ohne Umwege in einem Browser zur Begutachtung öffnen.

CW-Fazit

DRKSpider ist ein ungemein hilfreiches und zudem kostenloses Tool, um tote Links auf Web-Seiten aufzuspüren und auch gleich den Grund für ziellose Verweise zu ermitteln.