Core i5/i7, GeForce GT 330M

Speedbump für Apple MacBook Pro

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Apple hat seine "MacBook-Pro"-Notebook-Familie wie erwartet mit aktuellen Intel-Prozessoren und leistungsfähigeren Grafikchips von Nvidia aktualisiert.
Im 17-Zoll-MacBook-Pro steckt nun ein Core i5 mit 2,53 GHz.
Im 17-Zoll-MacBook-Pro steckt nun ein Core i5 mit 2,53 GHz.
Foto: Apple

Im 15- und 17-Zoll-Modell werkelt nun Intels 32-Nanometer-Prozessor "Core i5" beziehungsweise "Core i7" - zuvor "Core 2 Duo" - mit "Nehalem"-Mikroarchitektur und Taktfrequenzen von 2,4 Gigahertz bis 2,66 Gigahertz. Dessen integrierte HD-Grafik nutzt das MacBook Pro zum energieeffizienten Arbeiten mit weniger anspruchsvollen Anwendungen. Erfordert ein Programm mehr Grafikpower, wird automatisch auf die diskrete Grafik umgeschaltet; hier hat sich Apple für den "GeForce GT 330M" von Nvidia entschieden. Zuvor steckte in den größeren MacBook Pros ein Nvidia "9400M" (15" Einstiegsmodell) beziehungsweise eine Kombi aus 9400M und dem diskreten "9600M".

Beim kleineren 13-Zoll-Modell fällt das Upgrade ein wenig moderater aus - hier bleibt es beim Core 2 Duo, der allerdings auf 2,4/2,66 GHz beschleunigt wurde (vorher: 2,26/2,53 GHz); der bisherige GeForce 9400 weicht im neuen Modell dem "GeForce 320M". Viele der aktualisierten Modellvarianten erhalten zudem noch größere Festplatten, alle besitzen nun serienmäßig 4 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Die Akkulaufzeit der neuen Notebooks gibt Apple mit bis zu zehn Stunden (13") respektive acht bis neun Stunden (15", 17") an. Wie schon zuvor bietet der Hersteller das MacBook Pro mit 13 Zoll in zwei, das 15-Zoll-Modell in drei Standardkonfigurationen und die 17-Zoll-Variante in einer an. Der Einstiegspreise liegt wie gehabt bei 1149 Euro. Die beiden i5-Versionen mit 15 Zoll sind merklich teurer als ihrer Core-2-Duo-Vorgänger, ansonsten unterscheiden sich die Preise nur geringfügig zur Vorgeneration. Das Display des 15-zölligen MacBook Pro ist als Build-To-Order-Option erstmals auch mit 1680 x 1050 Pixel Auflösung erhältlich (Mehrpreis 90 Euro) und kann in dieser Auflösung zusätzlich auch entspiegelt bestellt werden (dann plus135 Euro).