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Sparkassen beim Internet-Banking nur zweite Wahl

24.05.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Sparkassenorganisationen sind beim E-Banking in Deutschland im Vergleich zu den Privatbanken ins Hintertreffen geraten. Zu diesem Ergebnis kam der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Dietrich Hoppenstedt, auf dem dritten Sparkassentag Hessen-Thüringen in Kassel. Hoppenstedt forderte in seinem Redebeitrag die Sparkassen zu verstärkten Anstrengungen beim Aufbau der neuen Vertriebswege auf, um nicht noch größere Kundenabwanderungen und Ertragseinbußen zu provozieren. Ziel müsse es deshalb sein, bei den Bankdienstleistungen im Internet die gleichen Marktanteile zu erreichen wie im stationären Vertrieb, so der Sparkassenpräsident. Die DSGV strebe als Grundlage für den Wettbewerb im dreigliedrigen Bankensystem in Deutschland gemeinsam mit Bund und Ländern einen "langfristigen Rechtsfrieden" an. Dafür müsse jedoch die Europäische Kommission den Handlungsrahmen liefern.