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Facebook, Xing, Google+ und Co.

Soziale Netzwerke entwickeln sich zu Newsportalen

Tobias Wendehost beschäftigt sich als Volontär aktuell mit verschiedenen Hardwarethemen und stellt täglich ein Gadget des Tages vor. Ansonsten arbeitet er sich thematisch durch die Ressorts Job und Karriere, Software, Netzwerke und Mobile sowie IT-Strategie. Wer möchte, kann Tobias bei Twitter (@tubezweinull) folgen oder bei Xing eine Nachricht schreiben.
Für 28 Prozent der aktiven Nutzer dienen Online-Communities als Informationskanal für das aktuelle Tagesgeschehen.
Ralph Haupter: "Viele Menschen informieren sich mittlerweile in Sozialen Netzwerken über das Tagesgeschehen."
Ralph Haupter: "Viele Menschen informieren sich mittlerweile in Sozialen Netzwerken über das Tagesgeschehen."
Foto: Microsoft

Insbesondere junge Nutzer informieren sich über die sozialen Medien zu aktuellen Themen. So gaben 34 Prozent der 14- bis 29-Jährigen in einer Umfrage des Bitkoms an, die Netzwerke zur Informationsbeschaffung zu nutzen. Bei den älteren Altersgruppen greift etwa jeder Vierte auf die Möglichkeit zurück. "Der Anstoß für weitere Recherchen auf Nachrichtenseiten beginnt für immer mehr Menschen in einem sozialen Netzwerk", betont Bitkom-Präsidiumsmitglied und Microsoft-Geschäftsführer Ralph Haupter.

Rund 40 Millionen Deutsche haben sich bei mindestens einem Netzwerk angemeldet. Aus diesen Gründen publizieren viele Nachrichtenseiten ihrer Informationen auch in Communities. Gleichzeitig lösen Ereignisse, die in den Netzwerken stattfinden, auch eine Berichterstattung in klassischen Medien aus.

Neben Nachrichteninhalten informieren sich 14 Prozent der Umfrageteilnehmer über Marken und Produkte in sozialen Netzwerken. "Nicht nur für Nachrichtenportale, auch für andere Unternehmen lohnt sich die regelmäßige Aktualisierung des Profils", so Haupter. Immerhin vier Prozent aller Mitglieder kommuniziert auf diesem Weg direkt mit Unternehmen.

Für die Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa 753 deutschsprachige Nutzer von Social-Media-Plattformen für den Bitkom befragt.