Gadget des Tages

Sony HMZ-T3W - Videobrille für Entertainment 3.0

Tobias Wendehost beschäftigt sich als Volontär aktuell mit verschiedenen Hardwarethemen und stellt täglich ein Gadget des Tages vor. Ansonsten arbeitet er sich thematisch durch die Ressorts Job und Karriere, Software, Netzwerke und Mobile sowie IT-Strategie. Wer möchte, kann Tobias bei Twitter (@tubezweinull) folgen oder bei Xing eine Nachricht schreiben.
Pünktlich zur IFA hat Sony die Videobrille HMZ-T3W vorgestellt. Die dritte Auflage soll ein besseres Bild und stärkeren Sound als die Vorgängermodelle bieten.

Wie alle großen Hersteller feuert auch Sony zahlreiche neue Produkte zur IFA auf den Markt. Neben Smartphone-Objektiven und Windows-8-Rechnern im Tablet-Gewand, hat das japanische Unternehmen die dritte Auflage seiner Videobrille angekündigt: Der Nachfolger der bereits erhältlichen Modelle HMZ-T1 und HMZ-T2 wird unter dem Namen HMZ-T3W beworben.

Das Gadget soll mit zwei integrierten OLED-Bildschirmen als Ersatz für großformatige Fernseher dienen und Kinogefühl vermitteln. Für den Betrachter entsteht laut Sony der Eindruck, vor einer 720-Zoll-Leinwand mit einem Abstand von 20 Metern zu sitzen. Die Auflösung beträgt wie bei den Vorgängern leider nur 720p (1280 mal 720 Pixel).

Trotz der gleichen Auflösung verspricht der Hersteller mit der verwendeten Software ein besseres Seherlebnis. Der Besitzer kann beispielsweise zwischen Kino- und Gaming-Modus wechseln. Damit bewirbt Sony die Videobrille wohl auch in Kombination mit der Playstation 4. Das Signal wird per HDMI- oder Micro-HDMI-Schnittstelle für Android-Smartphones über die zugehörige Steuereinheit an die Brille gesendet.

Zudem lassen sich über ein Zusatzmodul drahtlos Videos auf die Brille streamen. Im WirelessHD-Modus wird das Signal im Umkreis von sieben Metern an das Ausgabegerät gesendet. Die integrierten Multimedia-Kopfhörer spielen nun 7.1-Surround-Sound ab, was für einen besseren Raumklang sorgen soll. Hierfür muss allerdings das Ausgabegerät das Klangformat unterstützen.

Im Vergleich zum Vorgängermodell hat sich wenig bei der Steuereinheit getan. Die Box versorgt die Brille nicht nur mit dem Videosignal, sondern auch mit Strom. Der verwendete Akku hält laut Sony bei HDMI-Ausgabe sieben Stunden, im Wireless-Modus immerhin noch drei Stunden.

Ob die Videobrille zu einem Verkaufshit wird, hängt auch vom Preis ab. Wie viel die Videobrille HMZ-T3W kostet, teilte Sony bisher nicht mit. Wahrscheinlich ist der Einstiegspreis ähnlich hoch wie beim Vorgängermodell HMZ-T2: Dieses kostete beim Marktstart stolze 999 Euro. Erhältlich ist die Brille ab November. Weitere Information gibt es aktuell nur im Presse Center von Sony.