Schwache Nachfrage belastet

Sony Ericsson weiter in den roten Zahlen

16.01.2009
Der Handy-Hersteller Sony Ericsson hat im vierten Quartal erneut rote Zahlen geschrieben.

Unterm Strich belief sich der Fehlbetrag auf 187 Millionen Euro, wie das Gemeinschaftsunternehmen von Sony und LM Ericsson am Freitag mitteilte. Die Umsätze sackten wegen der schwächelnden Nachfrage im Zuge der weltweiten wirtschaftlichen Flaute um fast ein Viertel auf 2,914 Milliarden Euro ab. Der Handy-Absatz sank um 21 Prozent auf 24,2 Millionen Einheiten.

Hideki 'Dick' Komiyama ist Chef von Sony Ericsson.
Hideki 'Dick' Komiyama ist Chef von Sony Ericsson.

Für das Gesamtjahr 2008 ergibt sich ein Nettoverlust von 73 Millionen Euro auf nach einem Gewinn von 125 Millionen Euro im Jahr zuvor. Mit 96,6 Millionen Handys setzte Sony Ericsson 6,6 Prozent weniger Geräte ab als 2007. Auch für das laufende Jahr müsse man insbesondere bis zum Sommer mit einer Fortsetzung des Abwärtstrends nach dem "tumultartigen" Jahr 2008 rechnen, erklärte Konzernchef Dick Komiyama.

Der durchschnittliche Gerätepreis (Average Selling Price; ASP) sank unterdessen mit 121 Euro nur leicht unter das Niveau des Vorjahres von 123 Euro. Zusätzlich zu den bereits angekündigten Kosteneinsparungen von 300 Millionen Euro will der Handy-Hersteller nach den Worten von Komiyama jährlich weitere 180 Millionen einsparen. Diese Maßnahmen sollen bereits Ende 2009 Wirkung zeigen. (dpa/tc)