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Sony: 1,1 Milliarden Dollar für PS2-Chips, neue Billig-Desktops

02.06.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Um sich rechtzeitig auf den weltweiten Start seiner Spielekonsole "Playstation 2" (PS2) vorzubereiten, investiert der japanische Elektronikkonzern rund 1,1 Milliarden Dollar in die Produktion von Halbleitern, die das System verwendet. Die Gelder fließen in zwei Sony-Werke in Kyushu; eines ist für die Grafikchips, das andere für die gemeinsam mit Toshiba entwickelte CPU "Emotion Engine" zuständig.

Gleichzeitig versucht Sony, endlich auch mit seinen Desktops im US-Markt Fuß zu fassen. Während sich die "Vaio"-Notebooks verkaufen wie warme Semmeln, wartet der Hersteller mit seinen Desktops noch auf vergleichbare Erfolge. Die soll nun ein neues Billigmodell bringen: Der Vaio "PCV-J1000" kostet knapp 900 Dollar. Er ist mit einem 600-Megahertz-Celeron, CD-Brenner und Netzwerkkarte bestückt und wird mit der Videosoftware "Movie Maker" geliefert.