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Sonderkosten drängen JDS Uniphase tiefer ins Minus

02.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - JDS Uniphase hat seine Verluste im vierten Geschäftsquartal 2004/05 (Ende: 30. Juni) wegen hoher Wertberichtigungen und Sonderkosten deutlich ausgeweitet. Wie aus den nun vorgelegten Zahlen (siehe auch: "JDS Uniphase verschiebt Ergebnisvorlage") hervorgeht, stieg das Nettodefizit gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 21,7 auf 145,7 Millionen Dollar oder zehn Cent je Aktie. Der kalifornische Glasfaserspezialist hat im abgelaufenen Dreimonatszeitraum zwei Produktionsstätten in New Jersey veräußert, mehrere Geschäftsbereiche aufgegeben, einige Produkte eingestellt und die Firmen Photonic Power Systems und Lightwave Electronics übernommen. Die dabei aufgetretenen Sondereffekte ausgeklammert, wäre das Minus mit 21,8 Millionen Dollar oder zwei Cent je Aktie - wie von den Analysten im Schnitt erwartet - in etwa auf Vorjahresniveau gelegen. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um 1,5 Prozent auf 170,9 Millionen Dollar - Branchenexperten hatten hier sogar mit einem Rückgang auf 168 Millionen Dollar gerechnet. (mb)