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Software AG nähert sich China mit Vorsicht

29.09.2004

Im Gegensatz zu anderen IT-Firmen lässt sich die Software AG (SAG) mit einem Eintritt in den chinesischen Markt Zeit. Wie der Branchendienst "Cnet" berichtet, wird die Außenstelle des Darmstädter XML-Spezialisten in Shenzhen bei Hongkong Ende November ihre Tätigkeit aufnehmen und im Januar 2005 voll einsatzbereit sein. "Wir investieren in dieser ersten Phase eine Million Dollar in China und werden unser Engagement mit der Zeit steigern ", erklärte Andreas Zeitler, Chef des neu geschaffenen Bereichs Central Asia gegenüber "Cnet". Das Unternehmen sei vorsichtig, da man in China schnell eine Menge Geld verbrennen kann. Auf Basis der ersten Erfahrungen werde die SAG ihren Businessplan für die Region im kommenden Jahr noch einmal überarbeiten. Allzu große Erwartungen hege der Konzern jedoch nicht, so Zeitler.

Derzeit sind die Darmstädter im Reich der Mitte bereits über zwei Partnern in Peking und Shanghai präsent, die die Produkte vertreiben und installieren. Laut John O'Malley, General Manager für die Asien-Pazifik-Region will die SAG das indirekte Vertriebsmodell auch nach der Öffnung eines eigenen Büros beibehalten. Gleichzeitig werde ein dritter Partner in Shenzhen gesucht. (mb)