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SoftM wächst dank Hardwaregeschäft

19.05.2004

Die SoftM Software und Beratung AG konnte ihren Umsatz im Anfangsquartal 2004 deutlich steigern. Wie das Münchner Unternehmen mitteilte, kletterten die Einnahmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 32 Prozent auf 19,7 Millionen Euro. Das Softwarehaus profitierte dabei deutlich von der zu Jahresbeginn im Hardwarebereich konsolidierten update Systemintegration GmbH (Computerwoche.de berichtete). So stiegen die Hardwareerlöse um 86 Prozent von 5,6 Millionen auf 10,4 Millionen Euro. Die Umsätze im Bereich ERP-Software gingen dagegen geringfügig von 3,5 Millionen auf 3,2 Millionen Euro zurück. Im Beratungsgeschäft verbuchte SoftM einen leichten Zuwachs von 5,8 Millionen auf 6,1 Millionen Euro.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich im Jahresvergleich von 600.000 auf eine Million Euro. Unter dem Strich verbuchten die Münchner jedoch wie im Vorjahresquartal einen Nettoverlust von 600.000 Euro.

Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres ist SoftM vorsichtig optimistisch: So hätten die Kontakte mit Interessenten in den letzten Monaten, insbesondere auf der diesjährigen CeBIT, deutlich zugenommen. Zudem habe sich bestätigt, dass aufgrund des Investitionsstaus beim Mittelstand zunehmend Bedarf nach Infrastrukturmaßnahmen bestehe, berichtet das Unternehmen. Aktuell rechnet das Management im laufenden zweiten Quartal mit einem deutlich höheren Auftragseingang für Softwarelizenzen. Trotzdem sei es weiter ungewiss, ob sich das konjunkturelle Klima in der nächsten Zeit verbessert und sich damit der Investitionsstau bei Hardware und ERP-Software tatsächlich aufzulösen beginnt. (mb)