Livescribe Connect

Smartpen bekommt Anschluss an die Cloud

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Livescribe hat die Software für seine Smartpens deutlich aufgewertet. Direkt auf dem Papier kann der Nutzer via "Livescribe Connect" bereits festlegen, dass eine Mitschrift per Mail verschickt oder zu Evernote, Google Docs oder Facebook hochgeladen wird.
Neues Einsteigermodell: Der Livescribe Echo mit 2 GB für knapp 130 Euro
Neues Einsteigermodell: Der Livescribe Echo mit 2 GB für knapp 130 Euro
Foto: Livescribe

Mit Livescribe Connect lassen sich mit dem Smartpen erstellte handschriftliche Notizen und die damit verknüpften Sprachaufnahmen per E-Mail versenden, in Cloud-Dienste wie Evernote und Google Docs hochladen sowie in Social Networks wie Facebook einbinden und darüber teilen. Die entsprechenden "Versandaufträge" werden beim Abgleich mit der Livescribe-Desktop-Software erledigt.

Die Grundlage der neuen Software-Lösung bildet das Dateiformat "Pencast PDF" - dabei handelt es sich um interaktive PDF-Dokumente, welche die Sprachaufnahmen als Flash integrieren und sich mit dem aktuellen Adobe Reader (ab Version 10) wiedergeben lassen. Smartpen-Bestandskunden können Livescribe Connect unter http://www.livescribe.com/de/starthere/ herunterladen.

Den aktuellen Livescribe-Smartpen "Echo" gibt es ab sofort in einer neuen Einstiegsvariante mit 2 Gigabyte internem Speicher mit unverbindlicher Preisempfehlung von knapp 130 Euro. Außerdem bietet Livescribe endlich auch Punktpapier-Blöcke mit kariertem Papier in den Formaten DIN A5 und DIN A4 an - davon musste der US-Hersteller erst mühsam überredet werden, da offenbar ganz Amerika nur auf liniertem Papier schreibt.

Zusammen mit den neuen Produkten veröffentlicht Livescribe ferner die Ergebnisse einer aktuellen Forrester-Studie. Die Marktforscher haben im Auftrag untersucht, wie handschriftliche Notizen beruflich angefertigt und weitergenutzt werden. 95 Prozent der von Forrester Befragten sind demnach der Ansicht, dass trotz zahlreicher digitaler Medien wie Tablets oder Notebooks Notizen ein wichtiger Bestandteil der (Aus-)Bildung bleiben sollten. 87 Prozent der Teilnehmer fertigen selbst schriftliche Notizen an; beinahe zwei Drittel messen der Qualität ihrer Notizen eine maßgebliche Auswirkung auf ihre berufliche Effizienz und die Entscheidungsfindung innerhalb ihrer Organisation bei.