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"Plantville"

Siemens wandert auf Zyngas Spuren

18.07.2011
Von pte pte
Ganz im Stil der erfolgreichen "Farmville" oder "Cityville"-Reihe von Zynga will Siemens Industry mit einem eigenen Spiel Anlagenmanager ansprechen.
Plantville - in den USA haben sich schon 16.000 Spieler für die Siemens-Simulation registriert.
Plantville - in den USA haben sich schon 16.000 Spieler für die Siemens-Simulation registriert.

Im kürzlich gestarteten Game "Plantville" geht es darum, Produktivität, Effizienz und Nachhaltigkeit einer simulierten Fabrik zu verbessern. Studenten und Bewerbern, aber auch Kunden und Partnern soll das Spiel einen Einblick in den Alltag eines Anlagenmanagers geben. "Für uns ist es auch eine gute Möglichkeit, Kunden und Partnern zu zeigen, was in einer Fabrik passiert", so ein Sprecher von Siemens gegenüber pressetext.

Hilfestellungen und Tipps zur Anlagenplanung kommen in Plantville von dem Betreiber der "Fabrik des Jahres", dem Avatar Pete. Zusätzlich teilen reale Experten in Online-Chats, Videos und Rätseln ihr Wissen zu Maschinenoptimierung oder Energieeffizienz. Aber auch die Spieler können sich austauschen und kooperieren. "Das Plantville Café ist hier ein weiterer Aspekt, um die Möglichkeit des Austauschs zu bieten", erklärt der Sprecher. Bessere Jobaussichten haben gute Plantville-Spieler allerdings nicht. "Für uns ist das sicher nicht das Hauptkriterium. Studenten sehen hier aber, wie ihr zukünftiges Arbeitsleben aussehen wird."

Seit dem US-Start des Spiels haben sich bereits 16.000 Spieler registriert - eine Registrierung über Facebook wird nicht angeboten. Bisher stehen drei Anlagentypen zur Auswahl: eine Flaschenabfüllanlage, eine Vitaminfabrik und eine Eisenbahnfertigung. Das Spiel soll aber noch weiterentwickelt werden. In Zukunft soll auch eine Universität, ein Krankenhaus oder ein Transportsystem geben. (pte)