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Siemens macht Unternehmensteile zu Geld

26.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Münchner Siemens-Konzern verkauft insgesamt sieben Tochterfirmen an die Beteiligungsgesellschaft KKR (Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P.) und erhält dafür 1,69 Milliarden Euro. Eine der verkauften Firmen fällt in den Bereich IT, nämlich der zu ICN gehörende und vor allem in Großbritannien, Frankreich und Italien aktive Netzdienstleister Network Systems. Außerdem veräußert wurden Mannesmann Plastics Machinery (MPM), Demag Cranes & Components (DCC), Gottwald Port Technology, Stabilus, Metering sowie Ceramics. Die genannten Firmen beschäftigen zusammen knapp 23.000 Mitarbeiter und erwirtschaften 3,4 Milliarden Euro Umsatz.

Alle Firmen werden auf die in Luxemburg angesiedelte Demag Holding S.A.R.L. übertragen, an der KKR 81 und Siemens 19 Prozent halten. 1999 hatte KKR bereits die Siemens Nixdorf Retail and Banking Systems GmbH (inzwischen Wincor Nixdorf GmbH & Co. KG) von Siemens übernommen. (tc)