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Siemens baut WLAN-Portfolio aus

02.05.2006
Der Münchner Konzern bringt eine Managment-Konsole für seine WLAN-Controller auf den Markt.

Seit der Übernahme der kanadischen Chantry Networks Ende 2004 offeriert Siemens WLAN-Produkte der dritten Generation. Sie besitzen einen zentralen Controller, der jedoch über keine Switching-Funktionalität verfügt. Diese Aufgabe übernehmen klassische LAN-Switches.

Zum Management dieser Controller, Siemens vermarktet sie als "HiPath Wireless Controllers", bringt der Konzern nun die Management-Konsole "HiPath Wireless Manager Advanced" (HWMA) auf den Markt. Das Administrations-Tool soll 6000 Dollar kosten. Zudem haben die Münchner gemeinsam mit AirTight Networks eine Technik entwickelt, die es erlaubt, die Access Points auch als WLAN-Sensoren zu benutzen. In der Basisversion unterstützt der HWMA bis zu 200 solcher Sensoren. Einzelne Sensoren-Lizenzen sind in der Preisliste mit 338 Dollar aufgelistet.

1500 Dollar berechnet Siemens für ein "Compliance Reporting Module", das als Ergänzung für den HWMA erhältlich ist. Momentan wird das Modul nur in Nordamerika angeboten, wo Reports gemäß den Anforderungen von Sarbanes Oxley oder dem Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA) erstellt werden können. Angepasst an die spezifischen Bedürfnisse anderer Länder, will Siemens das Modul später auch in weiteren Märkten offerieren. (hi)