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Siemens Acht-Wege-Server geht eigene Wege

01.07.1999
Pentium III, eigener Chipsatz

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Siemens Computer Systems hat gestern in Großbritannien das Flaggschiff seiner "Primergy"-Familie Intel-basierter NT-Server vorgestellt. Der "870-80" ist mit acht Pentium-III-"Xeon"-Prozessoren bestückt. Die Verbindung der CPUs mit Speicher und Komponenten übernimmt dabei ein hauseigener Chipsatz. Dieser beinhaltet einen "Third Level Cache" und ist auf einem separaten Einsteck-Board untergebracht. Auf diese Weise will der Hersteller die Investitionen der Kunden sichern, denn bisherige 870er-Maschinen mit vier Prozessoren lassen sich auf die neue Lösung upgraden. Gleichzeitig hofft Siemens auf einen Vorsprung vor der gesammelten Konkurrenz, die weiterhin auf Intels "Profusion"-Chipsatz wartet. Die damit bestückten Systeme dürften frühestens im Spätsommer auf den Markt kommen.