Vaio P

Sexy Winzling von Sony

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Sony hat anlässlich der CES in Las Vegas sein neues Miniatur-Notebook "Vaio P" mit Atom-Prozessor von Intel vorgestellt.

Sony legt allerdings Wert darauf, dass es sich trotz des Atom-Prozessors nicht um ein (mittlerweile) schnödes Netbook, sondern eine "Lifestyle Machine" handelt. Wenn das Vaio P im Februar auf den US-Markt kommt, soll es ab etwa 900 Dollar kosten und damit einiges mehr als die bisher üblichen Netbooks, für die man um die 400 Dollar berappen muss.

Sony Vaio P: Aber nicht draufsetzen, bitte!
Sony Vaio P: Aber nicht draufsetzen, bitte!
Foto: Sony

Das Vaio P misst 24 x 11 x 2 Zentimeter, wiegt 1,4 amerikanische Pfunde und hat ein Widescreen-Display mit acht Zoll Diagonale und 1600 x 768 Pixel Auflösung (Seitenverhältnis 16:7) . Vom Widescreen profitiert auch die Tastatur des Geräts, die mit einem Key Pitch von 16,5 Millimetern auf immerhin 88 Prozent der Größe einer Vollwerttastatur kommt.

Im Innnern des Vaio-Winzlings steckt als Herzstück die "Z520"-Ausprägung des Intel Atom. Der Arbeitsspeicher ist 2 GB groß, als Massenspeicher hat der Kunde die Wahl zwischen einer 60-GB-Festplatte oder Flash-Laufwerken (SSDs) mit 64 oder 128 GB. In Sachen Connectivity sind Wi-Fi (802.11n) und Bluetooth an Bord, in den USA außerdem ein UMTS-Modem (Qualcomms "Gobi"-Chipsatz) und ein GPS-Empfänger.

Als Betriebssystem verwendet das Vaio P Vista Home Basic/Premium und nicht das Netbook-übliche XP. Das Ganze hat Sony in ein schraubenloses Gehäuse verpackt, das in mehreren Farben zu haben ist. Die Akkulaufzeit beziffert der Hersteller mit bis zu vier Stunden, mit Zusatz-Batterie sogar acht Stunden.

Deutschlands Mac-Alpha-Blogger leo vom "fscklog" twittert dazu schlicht: "Wäre das Vaio P ein 'MacBook P' (gleicher Formfaktor, Specs) - würde ich es kaufen". Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.