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Digitale Ökosysteme

Selbst verstärkende Effekte durch Co-Evolution mit Kunden und Partnern

13.01.2017
In Berlin entsteht ein Data Space, in ganz Deutschland Digital Hubs und erste Plattformen zeigen, wie digitale Ökosysteme funktionieren. Der Durchbruch steht unmittelbar bevor.
  • "Digitale Ökosysteme haben das Ziel in "einer Balance aus Wettbewerb und Kooperation Innovationen auf den Weg zu bringen", erläutert Johannes Winter von acatech. Die Akteure eines Netzwerkes müssen sich dafür gar nicht kennen, sie bündeln ihr Wissen auf einer Plattform.

  • Beispielsweise bilden das Berliner Krankenhaus Charité, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und Softwarekonzern SAP eine Art "Mini-Ökosystem für die dezentrale Patientenversorgung". Ärzte, Krebsexperten und Big-Data-Spezialisten bündeln ihr Wissen auf einer Plattform, um die besten Therapiemöglichkeiten für Patienten zu finden.

  • Aktivitäten, die entsprechende Ökosysteme auf den Weg bringen, werden immer wichtiger. So stellte SAP beispielsweise Ende 2016 den so genannten Data Space in Berlin vor, ein Ort, an dem Startups, SAP und SAP-Kunden gemeinsam neue B-to-B-Ideen für das Internet der Dinge entwickeln sollen.

  • Gleichzeitig geht der Data Space Hand in Hand mit einem Imagewechsel, den SAP schon seit einer Weile vollzieht - weg vom puren ERP-Anbieter, hin zu einem agilen und innovationsfördernden Unternehmen. Immer wichtiger wird dabei für SAP, stärker als Vermittler und nicht unter SAP-Fahne unterwegs zu sein.

  • Dieses Ziel sollen auch so genannte Digital Hubs verfolgen, die die Bundesregierung kürzlich auf dem IT-Gipfel in Saarbrücken auf den Weg brachte. Gründer, Startups, Technologieunternehmen und Wissenschaft zusammenbringen, um Innovationen zu fördern ist das Ziel von bisher fünf Hubs, darunter der Mobility Hub in München.

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